ARCHITEKTURZEICHNUNG
Heiko Rößger Architekt

Portraitaufnahme von Heiko Rößger

Über mich

In Norddeutschland geboren und groß geworden absolvierte ich mein Studium an der "Muthesius-Werkkunstschule" in Kiel (1973-78). Es war geprägt durch interdisziplinären Unterricht von Architektur, Freier Kunst und Design und erschloss mir damit die ganze Bandbreite der Bildenden Künste.

Im weiter führenden Studium an der "Hochschule der Künste" in Berlin (1979-83) entdeckte ich sehr bald meine Vorliebe für Baugeschichte und Bauforschung und schloss die Ausbildung bei Prof. Jonas Geist mit einer Arbeit zur Gebäudetypologie in der Südlichen Friedrichstadt ab. "Die Entwicklung des Hauses in der Südlichen Friedrichstraße" (publiziert durch die HdK 1985).

Jahre der Arbeit an denkmalpflegerischen Projekten und Dokumentationen im Rahmen der Mitarbeit im Büro "Brenne Architekten" folgten, bis ich 1991 mein eigenes Büro gründete. Der langjährige Auftrag zur verantwortlichen Leitung der Baulogistik auf der Museuenmsinsel in Berlin endete 2010 und war gleichzeitig der Beginn der Wiederaufnahme meiner intensiven zeichnerischen und grafischen Tätigkeit. Bau- und Stadtgeschichte traten wieder in der Vordergrund.

Ich begeistere mich nicht nur für die Kunst und die Architektur der 20er und frühen 30er Jahre, sondern auch für alles Technische, wodurch Konstruktionen und Funktionen sichtbar werden.
Zu meinen "Projekten" suche ich im Vorfeld eine innere Verbindung, ohne die ich nicht mit der Arbeit beginne. Unbeachtete und unbekannte Schätze entdecken, sie zeichnerisch darzustellen, ihre Schönheit zu zeigen, ihrer baugeschichtlichen und künstlerischen Bedeutung gerecht zu werden und sie dadurch wieder in den Mittelpunkt zu rücken und sie für den Betrachter auf neue Weise erfahrbar zu machen, ist mir ein Anliegen.

Gruppen- und Einzelausstellungen in Görlitz, Lenno (Polen) und Berlin.

Über meine Arbeit

Ein langer Weg von der ersten Idee bis zum fertigen FineArtPrint. Alle notwendigen Arbeitsschritte werden inhaltlich, handwerklich und technisch sorgfältig vorbereitet und ausgeführt, um am Ende einen hochwertigen Druck an Sie übergeben zu können.

Abbildung zum Abschnitt Recherche

Recherche

Die schwierigste Übung gleich am Anfang: Die Wahl des Objektes.

Es muss "passen", eine innere Verbindung muss vorhanden sein, es muss in den "Fingern kribbeln"

Ich beginne die Recherche im Internet: Personen, Texte, Bilder. Hier helfen Google & Co genauso wie Bilddatenbanken und Online-Archive.

Hintergrundwissen ist wichtig: Wer hat was wann gebaut. Welche Funktion hat(te) das Bauwerk, was ist wichtig an ihm, was muss in der Darstellung hervorgehoben werden, um es verstehen zu können.

Baupläne und andere Zeichnungen aus der Entstehungszeit sind hilfreich, durch sie wird im Idealfall die Konstruktion ersichtlich und ein Einblick in die innere Struktur und die Funktionszusammenhänge werden möglich.

Abbildung zum Abschnitt Fotografieren

Fotografieren

Umfangreiches Bildmaterial ist unerlässlich für meine Arbeit. 

Das bereits im Rahmen der Recherche gesammelte historische Archivmaterial wird durch aktuelle Fotos ergänzt. Diese sind überaus hilfreich bei der Bestimmung von Proportionen und Maßen. 

So lassen sich anhand der Anzahl von Ziegeln und Mauerwerksschichten problemlos die Gesamtlänge und Höhe eies Gebäudes ermitteln.Baupläne sind also nicht zwingend erforderlich. Details wie Fensterlaibungen, Fassadenstrukturen, Schattierungen, Materialwechsel oder Verzierungen lassen sich damit exakt wiedergeben.

Abbildung zum Abschnitt Zeichnen

Zeichnen

In aller Regel erfolgt eine grobe Vorzeichnung auf Skizzenpapier zur Bestimmung von Maßstab und Ausschnitt.

Für die endgültige Zeichnung verwende ich Aquarellkarton, vorzugsweise Hahnemühle Britannia.

Meine Werkzeuge sind die klassische Reißschiene, Zeichendreieck, Maßstab, Zirkel und Bleistift und den Monitor mit der Fotodokumentation immer im Blickfeld. Nach dem vorsichtigen Auftragen mit Bleistift erfolgt anschließend die Reinzeichnung mit dem Tuschestift.

Präzises Arbeiten ist jetzt gefragt, denn Korrekturen sind nicht mehr möglich, will man die Kartonoberfläche nicht beschädigen. Die Bleistift-Vorzeichnung wird nur teilweise vorsichtig radiert, ein Rest bleibt sichtbar und macht den Entstehungsprozess erkennbar.

Abbildung zum Abschnitt Arbeit mit Farbe

Farbe

Ich arbeite mit Aquarellfarbe, ihre Transparenz lässt die Tuschelinien der Zeichnung gut sichtbar.

Für Hintergründe verwende ich meistens Gouachefarbe oder China-Ink. Ihr Auftrag ermöglicht große und gleichmäßige Flächen.

Gebäudekanten, Fassadenvor- und Rücksprünge, Schattennuten usw. werden mit Water-Colour-Marker oder Tuschestift nachgezogen. Erst durch sie wird die räumliche Wirkung erzeugt.

 

Abbildung zum Abschnitt Scannen und Drucken

Scannen + Drucken

Die fertigen Zeichnungen werden im Fachlabor in einer Auflösung von 300dpi eingescannt. Der Rohscan wird abschließend noch einmal von mir kontrolliert bevor er in den Druck gegeben wird.

Gedruckt wird digital mit 7-Farb-Druckmaschinen auf hochwertigem Karton von Hahnemühle mit einer Grammatur von ca. 300g/qm.

Abschließend wird der Print von mir nummeriert und handsigniert.

Abbildung zum Abschnitt Einrahmung

Rahmen

Im letzten Schritt bekommt die fertige Zeichnung ihren Rahmen. Ich habe eine Vorliebe für den Hersteller "Roggenkamp", bekannt für präzise und professionelle Arbeit. Hier sind die teilweise notwendigen Maßanfertigungen und spezielle Verglasungen, besonders für die Fine-Art-Prints, problemlos machbar.

Als Rahmenmatierial bevorzuge ich Aluminium mit kantigem Profil, da es meinen "technischen" Zeichnungen am ehesten entspricht.

Wahlweise stehen auch Rahmen aus Buche natur sowie Buche schwarz oder weiß zur Auswahl.




 

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